Tino pai - Richtig gut!
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Coromandel Peninsula

„Keine Hose – keine Probleme“

Von Whangarei ging es nach Auckland. Hier besuchten wir übers Wochenende Saskia, eine Freundin aus Deutschland und nun AuPair in einer süßen neuseeländischen Familie. Mit ihr machten wir das Nachtleben in der Elephantswestlerbar unsicher und fuhren nach Waiheke, eine wunderschöne kleine Insel vor Auckland, auf der viele Aucklandianer ihre Sommerhäuser haben.

Unser nächste Halt war die Coromandel Halbinsel.
Perfekt organisiert hatten wir einige Ziele raus gesucht, aus einem neuseeländischen Reiseführer (AA's 101 Must-Do's-For-Kiwis). Das Erste sollte eine Wanderung zu den Pinnacles sein, ein etwa 8-10 stündiger Trip (je nach Fitness...und da wir keine erfahrenen Wanderer sind wahrscheinlich noch länger). Das Besondere sind die Sonnenauf- und -untergänge auf dem Bergkamm. Leider hat die Hütte auf dem Berg bis Anfang September geschlossen, sodass wir den Trip an einem Stück machen müssten und nicht mit Übernachtung. Da wir wegen unseres Vorhabens auch schief angeschaut wurden trauten wir uns die Wanderung dann doch nicht ganz zu (auch weil dir Gefahr sich im Dunkeln im neuseeländischen Bush zu verirren, wie es zwar wenigen, aber manchen Menschen dort passiert, nicht grade ermutigend ist.)

Also ging es weiter zu Coromandel-Town, hier mussten wir uns ein Hostel suchen, weil das von uns geliebte Freedom-Camping auf der Halbinsel streng verboten ist. Aber wie es so ist fanden wir ein kleines gemütliches Hostel, von dem wir am nächsten Tag zu einem „geheimen Strand“ auf machten. Okay so geheim ist er nicht mehr, da er im Lonly Planet und in den Must-Do's-For-Kiwis steht, aber die Einwohnen nennen den Chumsbeach immernoch liebevoll den „Secret Beach“. Der Zugang zu diesem Strand ist nur bei Ebbe möglich. Pia und Nora aber scheren sich nicht um die Gezeiten (siehe letzter Eintrag; unter MermaidPools). Auf gut Glück fuhren wir zum Strand. Das Wasser des zu überquerenden Flusses war etwa Knie tief aber das hielt uns nicht auf!
Über einen kleinen matschigen und steinigen Weg durch den Busch (nein nicht so extrem wie bei den MermaidPools, aber dafür mit Skelettstück auf dem Weg) kamen wir an einen einsamen Traumstrand. Der Himmel war blau, der Strand strahlend weiß und die Wellen brachen nahe zu perfekt. Raus aus den Klamotten und ab in die Wellen, war da natürlich unser erster Gedanke! Wer sagt was von Winter? Vom Meer abgekühlt, tankten wir Wärme von der Sonne. Trocken und glücklich beschlossen wir uns auf den Rückweg zu machen da die Sonne auch grade hinter einer Wolke untergetaucht war. Diesmal hatten wir Glück- die Ebbe kam und wir konnten den Fluss ohne Probleme überqueren.

Mit unseren treuen Seele(ja unsere Ulli, schon fast 20 und zickt nicht rum) fuhren wir auf die Ostseite der Halbinsel. Dort wartete die Cathedral Cove, wieder ein traumhafter Strand mit Felsbogen und 40 minütigem Laufweg, und der Hot Water Beach: man gräbt bei Ebbe ein Loch in den Strand, kochendes Wasser sprudelt von unten und füllt das Loch für ein gemütliches Bad am Abend. Wir saßen also in unserer schönen warmen Badewanne, keine 2 Meter von den Wellen des Pazific entfernt und warteten auf den Sternenhimmel.

Südlich der Coromandel-Peninsula liegt die beschauliche Stadt Paeroa, bekannt wurde sie durch das Getränk L&P (Lemon&Paeroa) „weltberühmt in Neuseeland“. Nach 3 stündiger Fahrt kamen wir endlich an. Zu erst stellten wir uns auf den McDonals Parkplatz um wiedereinmal das kostenlose Internet von McD zu nutzen. Nach einer Stunde war dieses auch schon aufgebraucht und wir wollten uns zu den öffentlicher Toilette begeben. Aber auf einmal trift uns das Unglück wie ein Schlag (Ach! Wäre es doch nur ein elektronischer gewesen). Unsere geliebte Ulli will sich nicht mehr bewegen, garnichts will sie machen. Der erste Gedanke: Die hat ihre Tage und ist zickig. Aber bei einem Auto macht das leider nicht so viel Sinn. Die Rettung ist nicht weit! Das McDonnals Personal (ob die hier auch eine Mechaniker Ausbildung haben?) stellten ein Problem der Batterie fest. Einer flitzte schnell nach Hause um ein Starterkabel zu holen, etwa 6 Männer schoben und zogen an unserem Gefährt bis der Motor wieder lief, während wir gemütlich im Schnellimbis auf der Couch saßen und warteten. Der Motor lief, wir stiegen in unser Heim, mit dem Tipp den Motor die nächsten 30-60 Minuten nicht mehr aus zu schalten.
Das war genug Aufregung für uns an diesem Abend! Wir fuhren zu unserem Schlafplatz und schauten mit laufendem Moter eine Folge Braking Bad und eine Folge Family Guy, das sollte lang genug sein.
Am nächsten Morgen erkundeten wir die L&P-Stadt und hatten ein leckeres Frühstück im L&P-Cafe neben der Weltgrößten L&P-Flasche! Danach mussten wir auch eine neue Batterie für Ulli kaufen.

Gestärkt (und zwar alle) ging es weiter nach Tauranga!

Ihr fragt euch wie wir die ganze Fahrerei überstehn? Meistens gibt es hier kein Radioempfang also haben wir eine guten Mische Musik auf unseren iPods – und natürlich die „Trulla“-Liste, wenn es mal wieder Zeit wird bei alten Seriensongs und albernen Liedern mitzugrölen.

Kia Kaha!
Pia & Nora

28.8.13 03:50
 
Letzte Einträge: Weiter geht's!, Die Nationalparks Neuseelands Part 1


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