Tino pai - Richtig gut!
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Whangarei – Tage voller Spaß und Abenteuer

„Vielleicht mussten wir erstmal irgendwo chillen um zu merken, dass wir weiter wollen.“

Die Wochen in Whangarei vergingen wie im Flug und die ersten Skype-Dates wurden mit wackliger Verbindung beendet. Ein Blick auf den Taschenkalender verriet uns, dass wir schon einen ganzen Monat im kleinen Whangarei sind. Es musste also weiter gehen!
Die Karte mit den must-do's der Nordinsel war schnell gemalt – doch erstmal wollten wir Whangarei durchforschen. Es fing damit an, dass wir nach einer vernichtenden Niederlage beim letzten Hockeyspiel mit Sandra und Adam (auch vom Hockey) in eine Bar gingen, um das Nachtleben hier zu testen.
Beim betreten der Bar wurden wir, wie üblich, nach unseren ID's gefragt, als Pia uns dann Getränke hollen wollte wurde sie doch gleich nochmal nach ihrem ID gefragt (Muss ja! Eine Kontrolle reichte den Türstehern nicht). Während sich die Ersten auf die Tanzfläche wagten, versuchten wir noch Rugby zu durchschauen. Schnell merkten wir, dass es besser ist bei Punktgewinn der AllBlacks (die neuseeländische Nationalmannschaft) und nicht beim Punkten der Australier zu jubeln. Die Regeln jedoch bleiben unverstanden.

Ein schöner sonniger Tag in Whangarei bricht an. Der Jutebeutel ist gepackt und Pia zieht ihre weißen Schuhe an, für einen Ausflug in den Querry Garden. Adam hatte uns gefragt, ob wir mit ihm kommen wollen – und was spricht gegen ein süßes Picknick im Sonnenschein?
Es wurde natürlich kein Picknick im Sonnenschein. Adam hatte vor mit uns einen Bushwalk zu machen. Am Anfang waren wir noch total motiviert dabei! ..doch nach 2 Stunden klettern, ausrutschen, Schrammensammeln und Wege suchen („Sowas nennen die Neuseeländer also Walking Track“) fingen wir an unsere Tour zu hinterfragen. Doch was wir erfuhren war nicht unbedingt das, was wir erwarteten. Wir hatten gar keinen schönen Lookout als Ziel, es ging einzig und allein um den Weg. Enttäuschend genug, doch dann sagte Adam, dass wir gerade mal ein Viertel des Weges hinter uns haben – und wir waren schon 2 Stunden unterwegs. Pia – mit braunen Schuhen -. und Nora – mit einer BHP-Hose voller Schlamm – gaben also auf (aber nur weil wir eben nicht das richtige Equipment dabei hatten). Denn an Abenteuerlaune fehlte es uns nicht! Nach einem kleinen Mittagsschlaf in der Ulli wollten wir los in die Abby Caves Glühwürmchen beobachten. Leider war es bei unserer Ankunft schon dunkel, sodass wir nur eine Höhle fanden und auch so viel Angst hatten, dass wir nach einer kurzen Erkundung – die uns trotzdem einen Blick auf die wunderschöne Ansammlung von Glühwürmchen bescherte - schon wieder umkehrten.

Am nächsten Tag war es mal wieder Zeit einen Berg zu erklimmen. Wir machten uns motiviert auf zum Mount Manaia. Der Weg nach oben bestand zum Glück aus ganz vielen Treppen, sodass wir den Bushwalk nicht wiederholen mussten. Doch auch eine Stunde Treppen ist viel zu anstrengend, aber die Aussicht war es wert! Oben gab es einen 360 Grad Blick quasi nur aufs Meer, auf dem sich die Sonne spiegelte. Nachdem die Müsliriegel aufgegessen waren ging es wieder runter. Der Weg war deutlich entspannter – und um einiges lustiger. Die Treppen schienen unsere Muskeln ganz schön anzustrengen, sodass wir uns bei kleinen Pausen über unsere schlotternden Knie kaputt lachen konnten. Unten angekommen gab es dann das Battle – der Verlierer musste fahren. Das nächste Ziel war das Kiwimuseum. Wie wir im Zoo gelernt haben muss man echt Glück haben um einen Kiwi zu sehen – doch das hatten wir. Wir kamen genau zur Fütterungszeit des Vorzeigekiwis. Noch hinter Glas konnten wir den Kiwi also beim Essen beobachten. Nachdem wir das sonst uninteressante Museum gesehen haben besuchten wir das Vogelkrankenhaus auf gleichem Gelende. Wir trafen auf einen netten alten Mann, der uns fragte ob wir nicht mitkommen wollen, er säubere jetzt den Stall seines Kiwis. Wir durften den Kiwi streicheln und er zeigte und den verstummelten Flügel. Später erfuhren wir dann, dass es der einzige Kiwi Neuseelands war, der gestreichelt werden durfte! Darauf bilden wir uns jetzt natürlich was ein 8)
Den Abend verbrachten wir bei Sandra. Zuerst machten wir Dinner, dann schauten wir einen echten neuseeländischen Film – Whale Rider.

Der nächste Tag sollte unvergesslich werden. Schließlich wurde auch mit „Perfect Day“ geworben. Wir fuhren mit dem Boot (zum Glück hatten wir keinen Kater) raus zu den Poor Knights Islands um in dem Marine Reserve zu schnorcheln und zu tauchen. Die Vielfalt und Bunte der Unterwasserwelt war beeindruckend! Wir sahen so viele Fische und Pflanzen wie nie zuvor und glaubt uns – es sieht wirklich aus wie bei Nemo! Während wir das alles beim Schnorchel noch total fasziniert beobachteten waren wir beim Tauchen mitten drin in der Nemo-Welt. Trotz Schwierigkeiten und Noras ständigen Auf-und-Ab blieben wir insgesamt eine dreiviertel Stunde unter Wasser. Es war atemberaubend höhöhöhö), ein Anblick, den man nicht vergisst! (..auch wenn wir ab jetzt lieber beim Schnorcheln bleiben, dass Tauchen war zu stressig.) Um den Tag abzurunden sahen wir auf dem Rückweg noch ein paar Seelöwen und mitten im Meer einen Schwarm Delphine!

Auch der letzte Tag in Whangarei sollte kein lazy Day werden. Wir fuhren an den schönen Matapouribeach. Unser Ziel waren die nur bei Ebbe zu erreichenden MermaidPools. Theoretisch waren wir zur richtigen Zeit dort, doch leider erkundeten wir zuerst die falsche Seite des Beaches. An einer Stelle an der die Wellen doppelt so hoch schlugen wie wir groß sind, trauten wir uns dann nicht mehr weiter. Auf dem Rückweg wies uns eine nette Frau darauf hin, dass sich der Weg zu den Mermaidpools am anderen Ende des Beaches befindet, doch sie warnte uns, dass die Flut kommt und wir uns wenn beeilen müssten. Kein Problem! ..dachten wir. Wir gingen durch das kniehohe Meer und fanden den „Weg“. Doch da es geregnet hatte war er nicht mehr als ein nicht bewachsender, schlammiger, rutschiger Pfad. Trotzdem versuchten wir unser Glück. Dank zahlreichen Gräsern, Wurzeln und Bäumen kamen wir dann auch irgendwann nach oben und erreichten durch Schlittern ein Fenster zwischen den Bäumen, durch dass wir die Mermaidpools erblickten. Dann wurde uns bewusst, dass die Flut gekommen ist. Die Wellen schlugen in die Löcher des Berges (also genau in die MermaidPools) und das war uns dann doch etwas zu gefährlich, also drehten wir um. Doch der Weg zurück war schwieriger als gedacht. Sobald die Bäume nicht mehr Meter neben Meter standen versanken wir im Knöchelhohen Schlamm (zum Glück waren wir barfuss) und rutschen die Hälfte der Strecke nur. Nora kam auf die glorreiche Idee es den Affen gleich zu machen und hing sich an einen Baum. Sehr erfolgreich (Ironiehand). Nachdem dann auch die Anziehsachen versaut waren (Nora hat echt ihr Bestes gegeben) wurde nur noch auf dem Po herunter gerutscht. Das zu Anfang kniehohe Wasser war nun schon Brusthoch. Doch es half ja alles nichts, also liefen wir mit dem Rucksack auf dem Kopf durchs Wasser. Zum Glück hatten wir alle Sachen im Van, sodass wir uns schnell anziehen und trocken auf dem Weg zurück machen konnten. Es hat also auch Vorteile im Auto zu leben.

Und mit dem im Auto leben geht es jetzt auch weiter auf unseren Weg weiter in die Bay of Plenty.

„Wir haben in Whangarei zwar keine Arbeit gefunden, aber dafür eine Famile.“ (ohhhhhhhhh)

Kia Kaha!
Pia&Nora

tino-pai am 22.8.13 10:37


The Far-North

„Wir sind doch nicht nach Neuseeland gekommen um wieder Verpflichtungen zu haben.“

...also sind wir ausgebügst in den Norden! Der erste Stopp sollte der „König der Bäume – der Tane Mahuta“ werden.. Nach einer kurvenreichen Strecke (Nora war ganz neidisch, dass Pia sie fahren durfte) erreichten wir auch den Kauri Forest. Doch findet mal einen bestimmten Baum im Wald, Wir sahen schließlich einen schönen Lookout, von dem uns ein Walking Track in den Wald führte. „Das wird’s sein!“ ...nachdem wir einen schönen Sonnenuntergang beobachten entschlossen wir uns dafür, dass das doch nicht der richtige Weg sei. Ein Hoch auf die Angst, es war wirklich falsch. Nach einem Fahrerwechsel bogen wir auch extra (Ironiehand) falsch ab, sodass Nora die Strecke auch fahren durfte. Wir dachten also den ersten Stopp verpasst zu haben, bis wir ein Schild entdeckten. Schön..doch leider zeigte es einfach in den Wald rein. Da wir perfekt ausgerüstet waren und auch beide keine Angst im Dunkeln haben.. hielten wir an und machten uns auf die Suche. Nach ca 100 Meter der erste Schock! „Aaaah was war das?? Lass uns umdrehen!!“ ..es stellte sich heraus, dass es nur ein kleines Possum war. Wie gebannt beobachteten wir also das Possum (damit es uns bloß nicht unerwartet angreift), doch es lief weg. Gut für uns, denn vor lauter Aufregung haben wir gar nicht gemerkt, dass der Baumriese direkt hinter uns stand. Wir sahen zwar nicht viel, aber können jetzt zu hundert Prozent nachvollziehen warum die Maiories glaubten das sei die Verindung zwischen Himmel und Erde. Ein Baum ist also doch mehr als ein Baum.

Der Weg weiter war komplizierter als gedacht und nach einer ungewollten Übernachtung vor der Fähre (aber immerhin mit wunderschönem Sonnenaufgang) hörten wir auf die Frage „Do you know how to get to Ahipara.“ endlich ein „This is Ahipara. That's the Ninety Miles Beach, you already got it!“ Da standen wir also in dieser kleinen Stadt (ehrlich gesagt war es nur eine Straße). Nachdem wir also Ahipara kennen gelernt hatten, sind wir nach Kaitaia gefahren und haben in einem süßen Hostel eine Übernachtung und die Tour für den nächsten Tag zum Cape Reinga gebucht. Die Tour war der Hammer. Zwar war das Wetter schlecht – im Gegensatz zu den Sonnentagen davor und danach – aber das spielte keine Rolle. Der erste Stopp war eine Eisdiele – der Tag war gerettet! Dann ging es weiter durch Berg und Tal an eine wunderschöne Bay wo wir Lunch hatten (jaaa, die Sandwiches waren lecker! ). Gestärkt ging dann das Abenteuer los. Der nächste Halt war eine riesen Sanddüne. Die Sandboards wurden ausgepackt und wenn mans dann nach ganz oben auf die Düne geschafft hat konnte man einfach seinen dicken Bauch auf das Board legen und im Highspeed runterrutschen! Das war ein Heidenspaß!

Dann ging es weiter zum eigentlichen Ziel: der Leutturm an der Cape Reinga. Doch viel interessanter war der Meetingpoint im Meer, an welchem die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander treffen. Und das kann man wirklich sehen!
Zurück ging es dann über den Ninety-Miles-Beach. Jaaa richtig, wir sind mit dem Bus über den Beach, vielleicht 20 Meter vom Wasser entfernt, gefahren. Nothing is impossible in New Zealnd, wahrscheinlich war es sogar eine public road. Zurück in Kaitai ging es schon weiter nach Kerikeri (nein, wir denken uns die Ortsnamen nicht aus), ein Backpackerort in dem wir uns viele junge Leute und gute Pubs vorstellten. Naja, das war leider nicht der Fall (wo die Jugend Neuseelands sich herumtreibt ist und bleibt uns ein Rätsel..) Wir gingen trotzdem aus und trafen auch auf ein paar nette Leute, die meinten und zeigen zu müssen wie man richtig tanzt (..über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten – aber es war lustig!).

Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Pahia. Eine wunderschöne Stadt in der Bay of Plenty. Wir hatten Glück, dass wir gerade zu den Jazztagen dort waren. An jeder Ecke stand mindestens ein Musiker und so konnten wir bei einem leckeren Eis in perfektem Ambiente die Sonne am Strand genießen.

Unser Ausflug in den Norden war also ein vercheckter (an dieser Stelle das schöne Zitat: „Ich weiß jetzt warum alle meinten das kann nichts werden mit uns.“), aber wunderbarer Trip!

Kia Kaha!

Pia&Nora

tino-pai am 11.8.13 12:24


Erstmal anhalten

"I want to get blonder and she wants to get darker" Da uns netterweise jemand darauf aufmerksam gemacht hat, dass wir lange nichts mehr geschrieben haben - hier ein update! Wir leben immernoch im schönen (Ironiehand) Whangarei. Und es geht uns gut. Wir können hier auf dem Campingplatz 'work for accommodation' machen, das heißt, dass wir hier jeden morgen 2 Stunden arbeiten und dafür hier umsonst leben, waschen und das Internet benutzen dürfen. Also wollen wir hier noch etwas länger bleiben. Die Bedingung ist natürlich, das wir hier einen Job finden (wir sind nämlich der Meinung das wir hier nicht einfach weiter so hartzen und uns eine breaking bad Folge nach der anderen reinziehen können). Ein anderer, absolut erwähnenswerter Pluspunkt für unseren längeren Aufenthalt in Whangarei ist das Hockeystadium und die liebe Managerin des Hora-Hora-Vereins. Jaaaaa, wir haben wirklich schon Hockey gespielt. Ein Spiel hat Nora sehr streng ("Hey, don't push the ball away so hard!!") gepfiffen (wir werden den ersten Schritt Richtung Profikarriere als Schiedsrichter angehen (..ich weiß, jeder hat seine eigene Meinung zu Schiries, aber bringt Geld) ) und Pia gespielt (und 2 Tore geschossen - es geht also doch) und ein Spiel haben wir schon zusammen gespielt. (Hoffentlich habt ihr diesem komplizierten Satzbau folgen können). Und wie wir alle wissen ist Sport gut zum Kontakte knüpfen - das versuche wir jetzt (..Samstag bringen wir Kuchen mit zu Spiel, hoffentlich mögen sie uns dann 8-) ). Was das "worken" angeht haben wir ein kleines Cafe/Restaurant gefunden, in dem wir Kellnern dürfen. Beginn ist nächsten Mittwoch! Die Besitzerinnen sind ebenfalls Deutsche (obwohl sie meinen Bayern gehöre ja gar nicht richtig zu Deutschland) und sehr lieb! ..da das aber wahrscheinlich nur ein Parttimejob wird halten wir trotzdem weiter Ausschau nach Läden die Staff brauchen. Was das "traveln" angeht: Nachdem wir hier ein bisschen die Beaches erkundet und teilweise sogar trotz Winter schon im Meer waren (wir geben uns Mühe die Lebensweise der Kiwis zu lernen) sind wir am Wochenende nochmal nach Auckland gefahren um Jamie zu treffen. Gemeinsam mit ihr haben wir dann ein bisschen das Aucklander Nightlife erkundet und wahrscheinlich unseren ersten Strafzettel für falsch parken bekommen (obwohl wir ziemlich lange nach einem guten Parkplatz mit Schildern die wir dachten zu verstehen gesucht haben). Außerdem sind wir noch ins Sealife gegangen, ein Riesenaquarium mit vielen süßen Pinguinen und einem großen Unterwassertunnel, durch den man ganz nah an Haie kommt und vielem tollem mehr/meer (was auch immer). Da wir Auckland ja schon kannten sind wir dann Montag mit der Fähre rüber nach Devenport gefahren um die Halbinsel dort zu erobern. Den Mount Victoria zu erklingen war für uns erfahrene Bergsteiger 'sweet ass' und die Aussicht wieder einmal super. Des Weiteren hatte Devenport noch mehr angenehme Stellen, die wir nicht verpassen wollten, so etwa ein kleines Cafe oder der Froozen-Jogurth-shop. Wieder zurück in Whangarei hatten wir die plötzliche Lust nach einer Veränderung. Was gibt es da einfacheres als Haarefärben? Also machten wir uns auf in die Pharmacy und kauften schnell was, bevor wir uns das anders überlegen konnten. Und ja, das Ergebnis ist wirklich schön (Ironiehand). Hier ist wahrscheinlich der richtige Moment um auf unsere Bilder zu verweisen. In Moment sind diese nur auf Facebook in Pias Album "Mittelerde <3". Für alle nicht Facebookuser (Hallo Oma und Opa) hat Flo uns netterweise eine Seite erstellt, von der der Link noch folgen wird. So, bis zu unserem nächsten Eintrag. No worries! Kia Kaha! Pia & Nora
tino-pai am 1.8.13 10:51


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