Tino pai - Richtig gut!
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Ein neuer Anfang

 Nach 4 Monaten in Napier sollte sich etwas verändern. Wir entschlossen uns weiter zu reisen, dieses mal jedoch nicht zusammen!

 
 Ich hatte eine wunderbare Zeit in Napier, ich habe liebenswürdige Menschen getroffen und tolle Sachen erlebt! 
 

 Ein Abschied stand bevor, mein letzter Arbeitstag war am 19.1 und nur 2 Tage später waren alle Sachen gepackt und ich saß für eine letzte Fahrt in unserem Auto. Mit einem weinen und einem lachendem Auge machte ich mich auf den Weg nach Wellington.

 
 Bevor ich losfuhr bot mir Ruthie, unsere Hostelmama, an bei ihrer Familie 40kilometer nördlich von Wellington zu übernachten. Dort traf ich ihren Sohn, ihren Mann und ihre Stiefmutter.

 Ich wachte mit einer herrlichen Aussicht auf, führ mit Auto oder Bahn in die Stadt, kam Abends für ein herrliches Abendessen zur Großmutter zurück. Nach drei Tagen zog ich zu Bianca, eine Freundin aus Tauranga, die eine Flat in Wellington mietet. Für Montag den 27.1 buchte ich die Fähre auf die Südinsel.

 Mein kurz Besuch in Wellington war wirklich schön, ich hatte Glück mit dem Wetter und hab alles gesehn was ich mir vorgenommen hatte/ oder auch nicht aber es war trotzdem schön:
Die erste erkundung von Wellington, ein köstliches Eis am Hafen, ein Besuch des National Museums (vor dessen Pforten ich komischerweise auf Rebecca Will (eine ehemalige Mitschülerin) traf), ein erfolgreicher Autoverkauf an einen netten Franzosen, ein Besuch des Aussichtspunkt auf  Mt.Victoria, ein Sonnenuntergang auf Mt.Victoria, ein Ausflug mit dem Cabel Car auf den Berg und mit einem rosigen Trip runter durch den botanische Garten, ein köstliches Abendessen mit Bianca ohne funktionierenden Backofen (doof aber machbar bei überbackenen Natchos), eine Kugeleis bei “Cafe Eis”, Cookies bei Mrs-Higgins-Cookies-Shop, das Füttern von etwa 50 Aalen in einem kleinen Bach, der Besuch des Underground-markts (herrlich süße Dinge gibt es zu entdecken), der Besuch der Weta Caves ( Produnktion verantwortlich für die spezial Effekte in Herr der Ringe, Hobbit, Avatar, Tim&Struppi, King Kong, Planet der Affen: prevolution....) , Die Cuba Street, ein einfaches bummeln durch die Stadt, das Besucherinformationszentrum als Reisebüro nutzen und in der Sonne baden.
Obwohl Wellington den Ruf einer sehr windigen Stadt hat, durfte ich Wellingtion an seinen schönen Tagen erleben.

 

 

 Ich bin sicher auf der S_insel angekommen und habe ein Bett in einem schnukligen Backpackers in Picton gefunden.

 

 Kia Kaha

 Nora the explorer

 

 


 
Nora am 27.1.14 09:44


Die Nationalparks Neuseelands Part 1

„Nein Nora, du musst das alleine schaffen, ich kann nicht dein Sam sein.“
„Komm schon Pia, wir können das schaffen, step for step.“

„Nils was meinst du wie lange ist es noch?“
„Ach nur noch 5 Minuten, nicht länger! Die Frau im i-site meinte doch es wären nur 2 ½ Stunden..auch wenn ich nicht weiß, ob sie nur hin, oder auch zurück meint.. egal, ich bin sicher es sind nur noch 5 Minuten!“

→ Insider Tipp:
Wenn Sie nach 3 Monaten das Gefühl haben, Napier mal verlassen zu müssen und neugierig auf die Umgebung werden, können wir Ihnen nur empfehlen sich mit Ihren day-offs abzusprechen, 2-3 Freunde einzupacken und loszufahren!

Tongariro-Nationalpark

Kommen Sie aus der Richtung Napier haben Sie das Glück die wunderschöne Strecke der Napier-Taupo-Road fahren zu können. Vorbei an Hügeln, Bergen, Schafen, Kühen, Wäldern und Wasserfällen führt die Straße landeinwärts, bis Sie schließlich von dem bilderbuchschönen Blick des Ortseingangs über Stadt und See auf die Vulkangipfel begrüßt werden. Danach durchqueren Sie das moderne, doch leider etwas ausdruckslose Stadtzentrum Taupos, das direkt am Fuße des Lake Taupo liegt, welcher mit seinen 660 km^2 gleich mehrere Krater verdeckt und sich der größte See Ozeaniens nennen darf.
Wir empfehlen den See hautnah zu erleben, zum Beispiel mit einer Fahrt auf der Barbary, einem zwei Meter langem Zweimastsegler. Wenn es windig wird, kann die Fahrt zu einem richtigen Abenteuer werden und die Yacht kommt so richtig in Fahrt, so dass man so einige Spritzer Wasser abbekommen könnte. Das Highlight der Tour sind Maori Rock Carvings, überdimensuale Steinschnitzereien, die allerdings erst in jüngerer Zeit von Künstlerhand geschaffen worden sind. Wenn man danach immer noch nicht genug des Wassers hat, sind die Huka Falls einen Besuch wert. Wenn Sie auf der Brücke stehen und das türkisblaue Wasser des Waikato-rivers durch den mehr als 200 Meter langen, doch nur wenige Meter breiten Felsenkanal braust fehlen Ihnen die Worte - doch das ist okay, man könnte sie eh nicht hören.

Nach diesem entspannten Tag, schreit der nächste doch gerade zu nach Abenteuer – was denken Sie? Zum Glück gibt es rund um Taupo herrliche Wanderrungen.
→ Insidertipp: das Tongariro-crossing! Der anstrengende Tagesausflug führt sie durch den ältesten Nationalpark Neuseelands, heutiges Weltkulturerbe, besser bekannt als Mordor. Für den knapp 20 km langen Weg werden Sie um die 8 Stunden brauchen, doch nehmen Sie sich Zeit, es macht nichts, wenn Sie die letzten sind, die am Bus ankommen. Trotzdem sollten Sie sich nicht zu lange in der vulkanisch aktiven Zone aufhalten und ihre Stopps auf ein Minimum beschränken: der Mount Ngharuhoe, besser bekannt als Mount Doom oder Schicksalsberg, eruptierte 60 mal in den letzten 160 Jahren. Dies ist besser im Hinterkopf zu behalten, während man die einmalige Hochlandschaft mit erstaunlichen landschaftlichen Kontrasten, von nackten Lava- und Felshängen zu braunen Tuskossgrad bewachsenen Flächen hin zu Regenwald, bestaunt.
Auch sollten sie sich bewusst sein, dass diese Wanderung kein Spaziergang ist, so gibt es mindestens 2 Stellen, an denen man an seine Grenzen stößt. Es kann es sein, dass Sie sich auf dem Weg zur Spitze sich einfach mal auf den steinigen Weg legen müssen oder Sie schon nach ¼ der devil stairs am liebsten umkehren möchten – doch tun sie es nicht, Sie kommen nicht so schnell wieder dazu einen Tag in der ausgewöhnlichensten Lanschaft Neuseelands zu verbringen! Sie können uns glauben, dass das Erreichen des Gipfels wie das Betreten eines anderen Planetens ist. Und die Aussichten sind atemberaubend: an einem klaren Tag kann man sogar den Mt Taranaki in 140 km Ferne sehen.
→ Warnung: Das Wetter in den Bergen kann sehr wechselhaft sein. So sollten Sie bei 4 Stunden Sonnenschein nicht zu früh über den schweren Pulli in Rucksack fluchen, 5 Minuten später könnte es schon anfangen zu Hageln!

Zusammengefasst ist das Tongariro-crossing eine anstrengende, aber sehr lohnenswerte Wanderrung, die den Tag mit einem guten Freund an der Seite zu einem wunderschönen macht!

Lake Waikaremoana im Te Urewera Nationalpark

Der viertgrößte Nationalpark Neuseelands, welcher das größte Urwaldgebiet der Nordinsel einschließt, ist wohl einen Besuch wert.
→ Mit im Gepäck: 3 abenteuerlustige, liebe Menschen, Flora & Fauna Buch, 1 kg Käse, Käsereibe von der Edeka, Cräcker, Bier/Cider, Essen fürs BBQ (Favourites: rohes Fleisch und Gemüse), tragbarer Grill.
Machen Sie sicher, dass ihr Auto läuft und es kann losgehen!
Im Zentrum, 614 m über dem Meeresspiegel, liegt der wunderschöne, bis 248 m tiefe Lake Waikaremoana. Wir empfehlen Ihnen sich nicht im I-Site in Wairo zu informieren, es sei denn Sie wollen eine 2 1/2 stündige, ständig bergauf gehende Wanderrung machen, nur um flüchtige Blicke auf den See zu erhaschen, ohne dass es dann ein vernünftiges Lookout gibt. Entscheiden Sie sich doch für diese Variante, machen Sie sicher, dass sie den → Fotoalarm: gewältigen Baum am Anfang nicht verpassen und sie ein schönes Plätzchen zum verspeisen der Käsecräcker finden (vorzugsweise einfach irgendwo mitten auf dem Pfad). Wenn Sie Glück haben hören und/oder sehen Sie, während Sie die über 650 verschiedenen Pflanzenarten passen, auch noch die sogenannten Kaka-Papageien (Bestimmung ganz einfach möglich durch das Flora&Fauna Buch.).
Diskutieren Sie nach diesem Ausflug dann an welcher Stelle Sie nächtigen wollen, hören Sie auf das älteste Mitglied Ihrer Gruppe und bleiben Sie an dem kleinen Freedomcampingplatz direkt am See. Dort können Sie nun die Vorbereitungen für das BBQ starten: Tomaten und Pilze füllen, Fleisch würzen etc. Ein im Lake gekühltes Bierchen dazu und sie fühlen sich wie der freiste Mensch dieser Erde. Wird es dann zu dunkel und kalt freunden Sie sich einfach mit einem anderen Camper an (→ Tipp: häufig vorkommende Namen sind Jeremy Pascall und Chantall) und bringen Sie ihn dazu, Lagerfeuer zu machen. Sie finden Sich nun selber in Ihrem Campingstuhl am Feuer sitzend, unter dem schönsten Sternenhimmel, den Sie je gesehen haben, essen ihr selbstgegrilltes Essen und lauschen Kiwigeräuschen – sagen Sie mir was kann es schöneres geben?
Neigt sich der Abend dem Ende zu empfehlen wir Ihnen noch ein paar Stündchen im Auto schlafen, bevor Sie sich zum Lou's Lookout aufmachen. Der 20 minütige Anstieg mit Höhlen und lachenden Bäumen auf dem Weg endet an einem Ort, von dem aus Sie den ganzen See überblicken können! → Fotoalarm: Überwinden Sie Ihre Höhenangst und setzten Sie sich auf den Stein gleich neben dem Lookout. Sie fühlen sich als wären Sie on top of the world, und so sieht es auch aus!

Sie sehen, dass das bei Touristen oft ausgelassene Ziel des Nationalparks zu einem wunderschönen Wochenendeausflug werden kann!

Kia Kaha!
Pia & Nora

P.S. Zu viele Informationen? Finden wir auch.

tino-pai am 17.12.13 07:29


Napier – Na Pia?

Unsere kurze, gruselige Tour durch das Eastcape endete schließlich mit einem kurzen Abstecher in der menschenleeren (...wobei das hier ja nichts neues ist) Stadt Waiora, in welcher es freies Internet gab: „because thats how they roll“ - sehr in unserem Interesse!
Von dort aus ging es dann ab in die sonnige Hawkes Bay, nach Napier. Napier ist eine sehr schöne, kleine (natürlich) Stadt, die nach einem schweren Erdbeben 1933 im Art Deco Stil wieder erbaut wurde (wir haben uns dazu entschieden euch mit ein paar Fakten zu belehren).

Wir leben nun in einer Cabin in einem super nettem Hostel, welches früher ein Hotel war und zu den ersten zwei Gebäuden gehörte, die wieder aufgebaut wurden. Auch wenn es anfangs ein bisschen ungemütlich war (dafür aber billig ;D), haben wir uns schnell eingelebt und mit den Leuten hier befreundet. Mit uns leben hier nämlich noch ein paar andere Leute, die ebenfalls für längere Zeit (also nicht nur für 1-2 Tage) bleiben.Tatsächlich leben 3 von denen hier schon mehr als ein Jahr. Ihr seht, es ist wie ein kleine Familie hier, sodass sogar die Kiwis sich für ein Hostel, und nicht für eine eigene Wohnung entschieden (jaaa..wir finden das auch komisch). Außerdem haben wir hier Lucy, unsere absoulute Lieblingsfranzosin, kennengelernt. Zusammen mit den Leuten aus dem Hostel unternehmen wir recht viel: gehen zum Beach, machen Walking-Tracks zu Wasserfällen etc. Hier wird es nämlich langsam Sommer und das heißt meistens strahlend blauer Himmel, 20 – fast 30 Grad und Wäsche trocknen auf der Leine! Was wünscht man sich mehr am Karnevalsanfang?
Das Hostel hat einen Orange-Room, in dem ab und zu kleine Veranstaltungen sind oder man sich einfach auf ein, zwei Bier trifft. Hier haben wir auch Halloween gefeiert (natürlich erst nachdem wir fleißig geholfen haben Kürbisse auszuhölen (..wovon es dann leckeren Pumpkinpie gab)
Wenn es doch mal langweilig wird (oder man zu viel getrunken hat und den Drang verspürt den anderen seine schöne Stimme zu präsentieren) gibt es gleich um die Ecke einen Irish Pub mit einer riesen Auswahl an Karaokesongs, die immer irgendwer freiwillig vorträllern möchte. Es ist also meistens eine Menge Spaß, wenn wir alle was zusammen zu machen!

Eine gute und wahrscheinlich auch die interesannteste Nachricht ist, dass wir endlich Arbeit gefunden haben.Wir arbeiten beide in Cafés/Bistros als Kellner und können so nun was Geld für unsere Weiterreise sparen. Das ist auch der Grund, warum wir jetzt gefühlt schon ewig hier sind.
...und in der Zeit hier ist auch einiges passiert. So haben wir zum Beispiel ordentlich für Verwirrung im 2Degreesshop (unser Handyanbieter) gesorgt, indem Nora Pias Nummer als ihre ausgegeben hat, diese sperrte, sich eine neue kaufte und Pia 2 Stunden später das Problem hatte, dass meine Simkarte nicht mehr funktionierte. Aber nicht nur wir sind „weird“, sondern eines schönes Nachmittages begab es sich, dass Pia beim „basken“ (Straßenmusik) auf einen Mann traf, welcher ihr verklickern wollte, er habe eine Nachricht von Gott erhalten und müsse ihr nun seine Gitarre schenken. Nach großer Diskusion kam Pia dann mit 2 Gitarren nach Hause. Kann man ja mal machen.
Außerdem haben wir auch schon ein Museum besucht und an einem Walk gegen Brustkrebs teilgenommen.(yay!)

UND WAS GEHT BEI EUCH SO?

Kia Kaha!
Pia & Nora

P.S.: Der Link für die Bilder, die nun für alle zu sehen sind, lautet: http://tinopai.unchained-clothing.de/
Wir arbeiten noch daran Bilder in den Blogeintrag zu bekommen :D

tino-pai am 11.11.13 10:19


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